Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

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Inhalt: Sachbereich 5

Aufgaben des Sachbereiches 5 (SNEM)

Auf dieser Seite möchten die Mitarbeiter im Sachbereich die Möglichkeit nutzen, ihr Aufgabengebiet vorzustellen. Wir sind zwar "nur" 10 Kolleginnen und Kollegen(Stand 05/2017), betreuen aber ein umfangreiches Arbeitsgebiet.

Im Sachbereich werden folgende Aufgaben bearbeitet:

Schiffbau:

Hier geht es hauptsächlich um die Betreuung der Wasserfahrzeuge des Amtes aller Art. Dazu gehören kleine antriebslose Schuten von fast Angelkahngröße bis hin zu Prahmen mit 250 t Tragfähigkeit, Geräteträger für Bagger, Verkehrssicherungsprahme mit Kran für verschiedenste Aufgaben bei der Wasserstraßenunterhaltung wie Tonnenverlegung oder Uferinstandsetzung sowie angetriebene Arbeitsboote für die Außenbezirke und nicht zuletzt die Eisbrecherflotte. Die Betreuung umfasst Instandhaltung, Erneuerung der Schiffsklasse und wenn auch nicht immer, aber in letzter Zeit doch öfter, den Neubau von Wasserfahrzeugen. Speziell betrifft es das Neubauprogramm von Arbeits- und Aufsichtsbooten, sogenannte "Spatz"-Boote, für die gesamte Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost im Zeitraum von 1998 bis 2004 und den Eisbrecherneubau. Diese Neubauten sind bedingt durch den doch schon recht alten, und nur mit hohem zeitlichem und finanziellen Aufwand zu erhaltenden, Bestand an Wasserfahrzeugen.

Eine Übersicht über die im Amt vorhandenen Eisbrecher finden Sie hier: Datenblätter der Eisbrecher.
Über das Ansetzen des neuen Vorschiffes Eisbrechers "Kienitz" informiert Sie ein Video.

Hier finden Sie die bisher realisierten bzw. in der Bearbeitung befindlichen Maßnahmen.

Nachrichtentechnik:

Der weitaus größte Teil der Aufgaben in der Nachrichtentechnik wird zwar im WSA Berlin in der Nachrichtenabteilung abgewickelt, aber es bleiben trotzdem noch genug Kleinigkeiten übrig, die vor Ort erledigt werden müssen. Das betrifft besonders die Versorgung der Arbeitskolonnen der Außenbezirke mit Handys. Man muss ja auch da jeden erreichen können, wo entlang der Kanäle fern der Zivilisation, um nicht zu sagen JWD, ja doch äußerst selten öffentliche Fernsprecher aufgestellt sind. Nicht zuletzt sollte auch im Notfall schnell Hilfe herbei geholt werden können. Da die Netzbetreiber auch leben wollen, gehört die Bezahlung der Rechnung natürlich dazu.

Elektrotechnik:

Zur Elektrotechnik gehören unter anderem die Unterhaltung und der Neubau von elektrotechnischen Ausrüstungen unserer hydrotechnischen Anlagen. In den letzten Jahren wurden einige Wehr- und Schleusensteuerungen modernisiert. Das heißt, Automatisierung, Fernüberwachung und das Eingreifen aus der Ferne haben auch bei der Steuerung dieser Anlagen Einzug gehalten. Ganz und gar ohne Bedienpersonal kommen z.B. die Schleuse Rosenbeck, Schleuse Himmelpfort und Schleuse Zaaren aus. Sie wurden zu halbautomatischen Selbstbedienungsschleusen umgerüstet. Das bedeutet, der Schiffer meldet sich bei der Schleuse an und den Rest erledigt die Speicherprogrammierbare Steuerung mit ihren Sicherheitseinrichtungen. Rein und raus fahren muss er allerdings noch selber. Es sind weitere Schleusen zur Automatisierung vorgesehen.

Hier finden Sie die bisher realisierten bzw. in der Bearbeitung befindlichen Maßnahmen.

Maschinenbau:

Die Betreuung der Anlagen des Maschinenbaus bedeutet ebenfalls einen großen Aufwand. Es sind im Amtsbereich jede Menge Schleusen, Wehre und ein Schiffshebewerk in Niederfinow zu überwachen und die Funktion zu gewährleisten. Und überall existieren Antriebe, Getriebe, Wellen, Lager, Zahnstangen und so weiter, die nicht von allein funktionieren, jedenfalls nicht immer. Und die zwangsläufige Nähe der Anlagen zum Wasser, also zu Feuchtigkeit, führt nicht unbedingt zur Erhöhung der Lebensdauer. Die direkte Pflege und Wartung erfolgt über unseren Bauhof in Niederfinow, während die anderen Arbeiten (Umfangreiche Reparaturen, Neuanfertigung oder Kompletter Neubau) von uns erledigt werden. Das heißt, wir schreiben die Arbeiten öffentlich aus und Firmen aus der freien Wirtschaft führen sie durch.

Ebenfalls zum Maschinenbau gehört die Beschaffung, die Verwaltung, die Aussonderung und der Weiterverkauf der Landfahrzeuge über die VEBEG bzw. den Zoll. Ja wirklich, auch bei einer Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gibt es nicht nur Schiffe, sondern auch landgebundene Fahrzeuge. Ihre Aufgaben sind die Pflege, die Untersuchung, die Unterhaltung und die Instandsetzung von wasserbaulichen Anlagen (Uferbefestigungen, Schleusen, Buhnen, Wehre) sowie unserer Schiffe. Durch die verschieden gelagerten Aufgabenbereiche der Außenbezirke, werden an die Landfahrzeuge auch die verschiedensten Anforderungen gestellt. Unter dem Begriff Landfahrzeuge sind alle Fahrzeuge vereint, die sich auf Rädern oder Ketten selbstständig bewegen. Das beginnt beim Aufsitzrasenmäher, geht weiter über Pkw und Transporter, hin zu Lkws und Unimogs und Anhängern, weiter zu Baumaschinen, beginnend beim Gabelstapler, kleinen Radladern, über Kettenbagger bis hin zu Spezialgeräten wie Seilbaggern und einem Schreitbagger. All diese Technik findet Anwendung in unseren Außenbezirken. Das WSA  Eberswalde hat zur Zeit 112 Landfahrzeuge für rund 670 km Wasserstraße.

Hier finden Sie die bisher realisierten bzw. in der Bearbeitung befindlichen Maßnahmen.